Samstag, 9. September 2006
frühe jahre
emki, 21:47h
ich kam zu spät zur welt.
wie spät? nun, entweder knapp neun jahre, so alt ist mein nächstälteres geschwister oder einfach nur die paar tage, die ich später kam als es geplant war. es war der kälteste winter seit... ach seit ewigkeiten. stalingrad muss wärmer gewesen sein.
ich kam also zur welt als angeblich immer lächelndes kind. an jedem fuß waren (und sind) zwei zehen zusammengewachsen. die beine waren schief also wurden sie gebrochen. ich hatte gelbsucht und so wurde sie behandelt. ich schielte stark und so wurde ich operiert (und schiele jetzt weniger als früher).
aber ich habe angeblich immer gelacht. was ich mir nicht vorstellen kann, denn wer lacht schon, wenn er aus zweieinhalb metern höhe mit der stirn auf einen spitzen gegenstand, in diesem fall ein haken, fällt?
also habe ich eine narbe mitten auf der stirn, weiß. vor ein paar jahren nannte man mich deshalb harry potter. ich fand die bücher nie sehr gut.
ich weiß nicht, was meine erste erinnerung ist. frühe erinnerungen sind, wie ich von meinem besten freund abgeholt wurde, weil es schon wieder sechs war (post-einschulung) und wie ich meinen ersten ernsthaften fahrradunfall hatte: spätherbst, ich hatte es eilig und habe eine scharfe kurve abgekürzt, indem ich ein wenig auf dem rasen in der kurve gefahren bin. hätte ich das mal lieber nicht gemacht - das hinterrad brach aus und ich landete auf dem boden. es brannte alles sehr, geheult habe ich erst, als ich merkte, dass meine hand, die mein kinn berührt hatte, rot davon wurde. seitem habe ich eine narbe am kinn.
auch post-einschulung.
dann war da noch die sache im kindergarten, in dem ich lernte, wie man krikkel-krakkel malt. tolle erfahrung. prä-einschulung. wahrscheinlich also die erste erfahrung.
angeblich lernte ich sehr früh laufen und sprechen. weiß ich nicht. ich kann nicht schnell laufen, nur ausdauernd. und aufgrund vieler stürze auf den kopf - ich glaube, es liegt daran - kann ich auch nicht gut und gewählt sprechen.
denken kann ich manchmal. doch das will ich dann nicht.
wie spät? nun, entweder knapp neun jahre, so alt ist mein nächstälteres geschwister oder einfach nur die paar tage, die ich später kam als es geplant war. es war der kälteste winter seit... ach seit ewigkeiten. stalingrad muss wärmer gewesen sein.
ich kam also zur welt als angeblich immer lächelndes kind. an jedem fuß waren (und sind) zwei zehen zusammengewachsen. die beine waren schief also wurden sie gebrochen. ich hatte gelbsucht und so wurde sie behandelt. ich schielte stark und so wurde ich operiert (und schiele jetzt weniger als früher).
aber ich habe angeblich immer gelacht. was ich mir nicht vorstellen kann, denn wer lacht schon, wenn er aus zweieinhalb metern höhe mit der stirn auf einen spitzen gegenstand, in diesem fall ein haken, fällt?
also habe ich eine narbe mitten auf der stirn, weiß. vor ein paar jahren nannte man mich deshalb harry potter. ich fand die bücher nie sehr gut.
ich weiß nicht, was meine erste erinnerung ist. frühe erinnerungen sind, wie ich von meinem besten freund abgeholt wurde, weil es schon wieder sechs war (post-einschulung) und wie ich meinen ersten ernsthaften fahrradunfall hatte: spätherbst, ich hatte es eilig und habe eine scharfe kurve abgekürzt, indem ich ein wenig auf dem rasen in der kurve gefahren bin. hätte ich das mal lieber nicht gemacht - das hinterrad brach aus und ich landete auf dem boden. es brannte alles sehr, geheult habe ich erst, als ich merkte, dass meine hand, die mein kinn berührt hatte, rot davon wurde. seitem habe ich eine narbe am kinn.
auch post-einschulung.
dann war da noch die sache im kindergarten, in dem ich lernte, wie man krikkel-krakkel malt. tolle erfahrung. prä-einschulung. wahrscheinlich also die erste erfahrung.
angeblich lernte ich sehr früh laufen und sprechen. weiß ich nicht. ich kann nicht schnell laufen, nur ausdauernd. und aufgrund vieler stürze auf den kopf - ich glaube, es liegt daran - kann ich auch nicht gut und gewählt sprechen.
denken kann ich manchmal. doch das will ich dann nicht.
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aller anfang
emki, 13:06h
dies ist ein blog.
vielleicht nicht der beste ort, um seine probleme auszuschütten. mir reicht er.
später werden vielleicht einige fragen gestellt, wieso ich nicht bei einem der menschen bin, deren berufsbezeichnung ein "psych" enthält. die antwort: entweder habe ich nicht das geld oder ich fühlte mich nicht ernstgenommen. drei monate wartezeit... später mehr dazu.
meine mutter. was war sie für ein mensch?
und wann?
wann ist eigentlich die wichtigere frage. sie muss wohl mal ein sehr guter mensch gewesen sein, wenn es sowas gibt.
geboren als kind einer vergewaltigten frau, die ihr heimatland verlassen musste, da dies nun zu polen gehörte. der neue mann ihrer mutter war überzeugter kampfflieger und erzählte noch dreißig jahre danach von der schönen zeit im krieg. nicht von hitler. vom krieg.
sie ist dann apothekerin geworden und ist später grundschullehrerin geworden, ein beruf von dem sie wusste, dass sie ihn nicht ausüben könnte, ihn nicht aushalten würde.
sie hat mit ihrem mann zwei kinder bekommen und später noch ein drittes, mich.
er hat auf der volksschule begonnen, war dann werkzeugmacher, ist über eine begabtenförderung zum ingenieursstudium gekommen und hat dann, nach der promotion, die geschäftsführung eines recht großen verbandes übernommen.
sie blieb zu hause bei den kindern.
den ersten sohn umsorgte sie, die tochter hasste sie, der zweite sohn bin ich. was tat sie mit mir?
das ist das thema dieses blogs.
vielleicht nicht der beste ort, um seine probleme auszuschütten. mir reicht er.
später werden vielleicht einige fragen gestellt, wieso ich nicht bei einem der menschen bin, deren berufsbezeichnung ein "psych" enthält. die antwort: entweder habe ich nicht das geld oder ich fühlte mich nicht ernstgenommen. drei monate wartezeit... später mehr dazu.
meine mutter. was war sie für ein mensch?
und wann?
wann ist eigentlich die wichtigere frage. sie muss wohl mal ein sehr guter mensch gewesen sein, wenn es sowas gibt.
geboren als kind einer vergewaltigten frau, die ihr heimatland verlassen musste, da dies nun zu polen gehörte. der neue mann ihrer mutter war überzeugter kampfflieger und erzählte noch dreißig jahre danach von der schönen zeit im krieg. nicht von hitler. vom krieg.
sie ist dann apothekerin geworden und ist später grundschullehrerin geworden, ein beruf von dem sie wusste, dass sie ihn nicht ausüben könnte, ihn nicht aushalten würde.
sie hat mit ihrem mann zwei kinder bekommen und später noch ein drittes, mich.
er hat auf der volksschule begonnen, war dann werkzeugmacher, ist über eine begabtenförderung zum ingenieursstudium gekommen und hat dann, nach der promotion, die geschäftsführung eines recht großen verbandes übernommen.
sie blieb zu hause bei den kindern.
den ersten sohn umsorgte sie, die tochter hasste sie, der zweite sohn bin ich. was tat sie mit mir?
das ist das thema dieses blogs.
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